Es ist wichtig zu bedenken, dass Begriffe,
mit denen man sich selbst als „rechts“ bezeichnet, mehrdeutig und subjektiv sind. Politische Meinungen sind veränderlich und Menschen können sich in verschiedenen Phasen ihres Lebens mit bestimmten Ideologien identifizieren. Die Schwierigkeiten bei der Aushandlung dieser ideologischen Umgebungen werden durch Krahs Reise durch die politische und rechtliche Sphäre ans Licht gebracht.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Maximilian Krahs Doppelidentität als selbst beschriebener rechter Politiker und deutscher Anwalt die komplexe Beziehung zwischen Politik und Recht verdeutlicht. Seine politischen Verbindungen haben zu Diskussionen über die Vereinbarkeit bestimmter Ideologien mit demokratischen Normen geführt, auch wenn seine juristischen Kenntnisse seinen beruflichen Status gestärkt haben. Krahs Erzählung erinnert an die anhaltende Diskussion darüber, wie sich Politik und Recht in der modernen Gesellschaft vermischen, während er diese beiden Aufgaben weiterhin wahrnimmt.