Tugba Tekkal Verheiratet – Zwei Schwestern, zwei männliche Disziplinen Düzen und Tugba Tekkal wuchsen als Kinder jesidischer kurdischer Deportierter auf. Gegen den Willen ihrer Eltern wurde Düzen zum Kriegsverleger, und Tugba, ein professioneller Fußballspieler. Eine Diskussion über Freiheit und familiäre Bindungen.

Düzen und Tugba Tekkal wuchsen als Kinder jesidischer kurdischer Deportierter in Hannover auf. Beide behaupteten sich in männlichen Disziplinen. Düzen war ein Kriegspressemann
, Sterblichkeitsaktivist und Filmemacher und wurde unter anderem mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet.
Originelle Gespräche mit Menschen, die wissen, dass sie porträtiert werden sollen, bleiben bis zum Schluss eine schwierige Frage. Allerdings fängt die Person beim richtigen Stichwort an zu reden, wenn die Effekte größer sind.
Düzen Tekkal braucht weder Fragen noch Schlagworte, sie liefert alles, was Journalisten wollen: starke Aussagen, besondere Gesten, bewegende Szenen aus ihrem Leben. Sie erzählt von einem Weinkrampf auf der Toilette des Europaparlaments und von der Freude, die sie empfand, als sie 2015 zum ersten Mal eine Rede im Berliner Reichstag hielt.
Tuğba hat es in die Bundesliga geschafft und ist nun als Werbeminister für die Bildungsaktion GermanDream unterwegs. Erzählen Sie dem Star von ihrem Kampf für die Freiheit.
Tekkals Eltern kamen in den 1970er Jahren als Auswanderer aus der Osttürkei nach Deutschland. In ihrem Heimatland waren sie als Kurden und als Teil der jezidischen Religionsgemeinschaft verunglimpft worden. In ihrem neuen Zuhause arbeitete ihr Vater als Fliesenleger, ihre Mutter war Hausfrau. Sie ist eines von elf Geschwistern, darunter die Autorin Düzen Tekkal.
Tekkal begann schon in jungen Jahren mit dem Fußballspielen, zunächst auf dem Fußballplatz und später in einem Verein. Ihre Leidenschaft für den Ballsport verheimlichte sie lange Zeit vor ihren Eltern. Mit der Unterstützung ihrer Geschwister gelang es ihr dennoch, die Eltern von ihrem Steckenpferd zu überzeugen.
Tuğba findet es heikel, die Familie aus einem ethnisch gemischten Gebiet in Hannover in ein Haus in einem abgelegenen ländlichen Gebiet umzuziehen, wo die Familie mehr Platz hat, aber von nun an die einzige Auswandererfamilie ist.
Kommentare über die zahlreichen Kinder sind üblich. Eine Szene aus ihrer nicht gerade glücklichen Akademiezeit wird Tuğba nun vergessen. Der Lehrer gibt den Schülern die Schulaufgabe, einen Stammbaum zu zeichnen – und entlässt Tugba mit den Worten „Das musst du nicht machen.“ „Tugba behält die Tatsache, dass sie verletzt ist, für sich. „Ich habe mich wirklich darauf gefreut und hätte es gerne getan.“
In dieser Zeit hat Tuğba viele Musketiere und wird von ihren Eltern als Sorgenkind angesehen. Sie bricht die Akademie ab und versucht, dem Klischee gerecht zu werden: „Aber ich habe mir damit nur selbst Schaden zugefügt.“
Tekkal marschierte zuvor in das Exilhotel ihrer Familie und überredete ihre Eltern, dass ihr Sohn Fußball spielen könne. Momentan spielt das Mädchen auch in einem ganz normalen Verein, wobei ihr Vater und ihre Mama oft mit Stolz zuschauen. „Wenn ich keine Lust hatte, zum Training zu gehen, hat mich meine Mama dazu gezwungen“, sagt die 16-Jährige und lacht.
Bis zu ihrem 16. Lebensjahr war Tekkal eng mit dem Fußballspielen verbunden. Dennoch schaffte sie es beim Hamburger SV und beim 1. FC Köln zur Bundesligaspielerin. Ihre Eltern stammen aus der Osttürkei und galten als Kurden und Angehörige der jezidischen Glaubensgemeinschaft. Tekkal ist in Hannover geboren und aufgewachsen, hat neun Geschwister und ist „im Bann“, wie er sagt.
Momentan lebt Tekkal in Köln und Berlin und setzt sich mit ihrer Arbeit für das Engagement der Frauen und die Werte des freiheitlichen Grundgesetzes ein. Sie hält regelmäßig Vorträge über ihre Rolle als Frau, Sportlerin und Deutsche mit Migrationshintergrund.
Mit Anfang 20 ging sie nach Hamburg. „Ungebunden“, sagt sie mit schaumigen Augen und breitem Grinsen und streicht sich die glitzernden schwarzen Locken aus dem Gesicht, „das war natürlich eine große Freude in der Familie.“ sie hätten es ohnehin zugelassen
von Sportvereinen. ”
Im Jahr 2015 innovierte Tugba Tekkal gemeinsam mit ihren Schwestern Hawar.help, um auf den Völkermord an den Jesiden aufmerksam zu machen. „Auf die Asche eines Völkermords“, wie sie sagt. Düzen Tekkal ist der Präsident der Sterblichenrechtsvereinigung.
Die Jesiden sind ein ethnisch-religiöses Nonage im Nordirak und in Syrien sowie im Südosten der Türkei, das seit langem vom Terrormiliz Islamischer Staat bedrängt wird – wie beim Angriff auf die Sindschar-Region im Jahr 2014.
Die Anfänge und die Leidenschaft für Fußball
Tugba Tekkal wurde 1987 in Deutschland in eine Familie kurdischer Abstammung geboren. Als sie in einem kulturell reichen Umfeld aufwuchs, entwickelte sie ein starkes Identitätsgefühl und eine Leidenschaft für Fußball. Dennoch verlief ihr Einstieg in den Sport alles andere als reibungslos.
In einer Gesellschaft, in der Geschlechtermoral und künstlerische Perspektiven Mädchen häufig an der Teilnahme an traditionell von Männern dominierten Sportarten hinderten, stand Tekkal vor zahlreichen Herausforderungen. Doch ihre Entschlossenheit und Liebe zum Spiel trieben sie voran und führten sie letztendlich auf einen Weg der Linderung und Fürsprache.
Fußball als Plattform für Veränderung nutzen
Tugba Tekkals Geschichte nimmt eine ergreifende Wendung, als sie ihre Liebe zum Fußball vereint Ich habe den Auftrag, größere gesellschaftliche Probleme anzugehen. Tekkal feierte die Kraft des Sports als Mittel für Provision und sozialen Wandel und gründete die Stiftung „Anpfiff sways Leben“ (Kickoff to Life). Mit dieser Aktion möchte sie Mädchen und jungen Frauen, insbesondere solchen mit indigenem Hintergrund, die Möglichkeit geben, Sport zu treiben und das nötige Selbstvertrauen und Können zu erlangen, um in farbenfrohen Aspekten des Lebens erfolgreich zu sein.
Die Arbeit der Stiftung geht über den Fußballplatz hinaus. Es beschäftigt sich mit Aktivitäten und Schulungen, bei denen Bildung, besondere Entwicklung und interkultureller Austausch im Vordergrund stehen. Tekkals Schweißausbrüche sind ein Beweis für die transformative Möglichkeit des Sports, den sozialen Zusammenhalt zu fördern, Mauern einzureißen und ein Zugehörigkeitsgefühl zu fördern.
Herausforderungen meistern und Mauern durchbrechen
Als kurdisch-deutsche Frau in der Fußballwelt musste Tugba Tekkal bunte Herausforderungen meistern. Sie war aufgrund ihrer Herkunft und ihres Geschlechts mit Vorstellungen, Abgrenzungen und vorgefassten Meinungen über ihre Fähigkeiten konfrontiert. Dennoch sind ihre Anpassungsfähigkeit und ihre Entschlossenheit, Veränderungen herbeizuführen, unerschütterlich.
Tekkals Reise zeigt ihre Fähigkeit, Widrigkeiten zu überwinden, die Moral in Frage zu stellen und sich über Mauern zu erheben, die andere entmutigen könnten. Sie dient als inspirierende Figur für Einzelpersonen, die danach streben, etwas zu bewirken und eine weitere inklusive und gleichgültige Gesellschaft zu schaffen.
Die nächste Generation stärken
Die Wirkung von Tugba Tekkal geht über das Unternehmen ihrer Stiftung hinaus. Ihre Geschichte ist eine Quelle der Erleichterung für junge Mädchen und Jungen und erinnert sie daran, dass sie trotz ihrer Herkunft oder Umstände den gesellschaftlichen Herausforderungen trotzen und ihr Herz verfolgen können. Ihr Eintreten für Vielfalt und Inklusion innerhalb der Fußballwelt und darüber hinaus hat einen Austausch über die Bedeutung von Repräsentation und gleichberechtigten Chancen angeregt.
